© horusmedia.de Ulrich Arndt
Alternative
Heilmittel
Alchemie &
Paracelsus-
Medizin
Diagnose &
Medizin-
Forschung
Ganzheitliche
Therapien
Selbsthilfe
& Ernährung
Spiritualität
& Wissenschaft
Urwissen
wiederentdeckt
Ganzheitlich
Denken &
Handeln
Freizeit, Kunst
& Reisen

Alternative Heilmittel

Ayurveda-Mittel für daheim: Ashvagandha und Shatavari Ayurveda-Mittel für daheim: Ashvagandha und Shatavari Erschienen in: news-age, Heft 5-2014 (Seite 42-43)

Ayurveda-Mittel für daheim - Teil 4: Brahmi und Shallaki

Teil 1; Teil 2 & Teil 3 folgend

Im letzten Teil dieser Artikelserie über bewährte Mittel der Ayurveda-Heilkunde stellen wir zwei weitere „Alleskönner“ vor: Brahmi, das Stärkungsmittel für Gehirn und Nerven, und Shallaki-Weihrauch, das universelle Mittel bei Allergien und allen entzündlichen Erkrankungen von Rheuma bis Morbus Crohn

Im Gesundheitssystem des Ayureda gibt es einige Heilpflanzen, die jeder gut selbst daheim anwenden kann. Sie wirken allgemein harmonisierend und können daher auch von Laien für Heilung, Gesunderhaltung, Stärkung der Vitalität und bei chronischen Leiden genutzt werden – zu ihnen gehören:
Triphala: für die Grundregulation der drei Doshas und damit des gesamten Organismus,
Amalaki: für energetische Stärkung, mehr Vitalität und ebenfalls zur Grundregulation,
Ashvaganha: als Stärkungsmittel für den Mann,
Shatavari: als Stärkungsmittel für die Frau,
Brahmi: für die Verbesserung der Denk- und Merkfähigkeit, für Gehirn und Nervensystem
Shallaki Weihrauch: bei allen entzündlichen Erkrankungen, Asthma, Allergien und Krebserkrankungen
Nachdem in den vorherigen Teilen der Artikelserie die allgemein regulierenden, alle Doshas ausgleichenen und stärkenden Mittel beschrieben wurden, stellen wir nun zwei ganz besondere Pflanzenpräparate vor:

Von Ulrich Arndt

Brahmi-Extrakt: Fitmacher fürs GehirnBrahmi-Extrakt: Fitmacher fürs Gehirn

Brahmi (Bacopa monnieri), das indische Nabelkraut, ist im Ayurveda die am meisten geschätzte Pflanze für Gehirn und Nervensystem und wurde bereits vor mehr als 3000 Jahren verwendet. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ist Brahmi eine wichtige und hochgeschätzte Heilpflanze. Die hohe Wertschätzung drückt schon sein Name aus: Brahmi heißt sie in Anlehnung an den Gott Brahma, der das hinduistische Pantheon geschaffen hat. Heute nutzt zum Beispiel der indische Schachgroßmeister Vishwanathan Anand Brahmi ebenso wie es Kindern beim Lernen und Senioren beim Bewahren des Gedächtnisses hilft – aber es kann noch viel mehr!

In modernen medizinischen Langzeitstudien konnte bestätigt werden, dass Brahmi die Aufnahmefähigkeit und Speicherfähigkeit des Gedächtnisses verbessert und die Reaktionsfähigkeit beschleunigt. Über 279 aktuelle Studien zu Brahmi verzeichnet die medizinische Datenbank pubmed im internet. So belegt eine Studie des „National Institute of Mental Health and Neuroscience“ in Bangalore, Indien, die generell schützende Wirkung von Brahmi auf Gehirn und Nervensystem und die Verbesserung bei Gedächtnisstörungen. Eine weitere Studie mit 518 Probanden an der „Faculty of Pharmaceutical Sciences“ der Naresuan University in Phitsanulok, Thailand, belegt ebenfalls, dass die Brahmi-Einnahme das Gedächtnis und das Erkennen signifikant verbessern. Und an der „University of Western Sydney“ in Locked Bag/Penrith, Australien, konnte eine allgemein positive Wirkung sogar bei Alzheimer Erkrankungen, sowohl auf die entzündlichen Prozesse im Gehirn als auf die Gedächtnisleistung, gezeigt werden.

In einer Studie mit Kindern wurde festgestellt, dass die ersten kognitiven Verbesserungen schon 90 Minuten nach der Einnahme messbar sind. Bei täglicher Anwendung konnten die Schüler komplexe Aufgaben deutlich schneller - in nur 6 Tagen - erlernen, während die Vergleichsgruppe 10 Tage benötigte. In einer weiteren Studie mit 19 hyperaktiven Kindern wurden positive Ergebnisse bei allen Versuchspersonen nach 4 Wochen dokumentiert – und das ohne die Nebenwirkungen wie sie heute übliche ADS/ADHS-Medikamente nicht selten aufweisen!

Und schließlich zeigen andere Studien, dass das Brahmi auch bedeutsame antioxidative Eigenschaften besitzt. Es hilft bei Reizdarm-Erkrankungen, hohem Blutdruck und verbessert die Atemfunktion in Stressituationen.

Tipps für eine Ayurveda-„Kur“ daheim

Sie können jedes der in dieser Artikel-Serie beschriebenen Kräutermittel einzeln oder in Kombination anwenden. Bei Einzelanwendung nimmt man mindestens die auf der Dose jeweils angegebene Tablettenmenge mit etwas Wasser vor dem Essen, für intensivere Wirkung die Hälfte mehr (also zum Beispiel statt 4 Tabletten täglich 6).
Kombinationsanwendungen:
- Variante 1: Vor dem Essen jeweils 2 Tabl.Triphala, nach dem Essen für Männer 2 Tabl. Ashvagandha, für Frauen 2 Tabl. Shatavari
- Variante 2: morgens und abends vor dem Essen 2 Tabl.Triphala, nach dem Essen für Männer 2 Tabl. Ashvagandha, für Frauen 2 Tabl. Shatavari, am Mittag vor dem Essen 3 Tabl. Amalaki, nach dem Essen 3 Tabl. Brahmi

Wirkung auf Konzentration und Gedächtnis

Brahmi wirkt, indem es die Proteinsynthese im Hippocampus, eine wichtige Gehirnregion im Hinblick auf die Speicherung im Langzeitgedächtnis, erhöht. Es erhöht zudem die Produktion von Stickstoffmonoxid, einem wichtigen Botenstoff im Herz-Kreislauf-System, und reduziert die Konzentration des Gehirnbotenstoffs Glutamat (nicht zu verwechseln mit dem asiatischen Geschmacksverstärker Mono-Natriumglutamat). In einer Studie der „Faculty of Medicine, Thammasat University“ in Pathumthani, Thailand, wurde festgestellt, dass die Rezeptoren für den Botenstoff Glutamat gerade in jenem Bereich des Gehirns positiv beeinflusst werden, der für Gedächtnisfunktionen zentral wichtig ist: im sogenannten präfrontalen Cortex. Dort werden die sensorischen Signale bearbeitet und der Hirnbereich steht in Zusammenhang mit der Integration von Gedächtnisinhalten und emotionalen Bewertungen. Störungen in diesem Bereich können zu Beeinträchtigungen des Kurzzeitgedächtnisses, der Langzeitplanung, zu Entscheidungsunfähigkeit, Inflexibilität im Verhalten und sogar zu Persönlichkeitsveränderungen führen. Laut dieser Studie kann Brahmi kognitive Defizite durch Beeinflussung der Glutamat-Rezeptoren in diesem Bereich wieder normalisieren (Studie im internet unter: www.ncbi.nlm.nih.gov/).

Brahmi erhöht auch die Konzentrationen von Gamma-Aminobuttersäure (kurz „GABA“), des wichtigsten Neurotranmitters im zentralen Nervensystem. Ein Mangel an diesem Neurotransmitter ist heute weit verbreitet: Typische Anzeichen eines GABA-Defizits sind Heißhunger auf Süßigkeiten, Muskelverspannungen, Ohrgeräusche (Tinnitus), verändertes Geruchsempfindungen und veränderte Hautwahrnehmungen wie Kribbeln, „Ameisenlaufen“, Pelzigkeit, Prickeln, Jucken, Schwellungsgefühl und gestörtes Kälte- oder Wärmeempfindung (sog. Parästhesien ). Auch Gedächtniseinbußen, Impulsivität, Ungeduld und Ängste sowie nächtliches Schwitzen, Hyperventilation und Herzrasen (Tachykardien) können ihre Ursache in einem Mangel am GABA-Neurotransmitter haben. Vor allem die angstlösende Wirkung von GABA wird heute klinisch genutzt: Niedrige Serotoninwerte werden dadurch erhöht, Angstgefühle können um ungefähr 20 Prozent reduziert und die mentale Müdigkeit deutlich verringert werden.

Welche Substanzen in Brahmi für all die positiven Wirkungen verantwortlich sind, ist noch nicht ganz klar. Chemisch gesehen sind nach bisherigen Erkenntissen vor allem die Saponine Monnierin, Hersaponin, die Bacoside A und B sowie die Alkaloide Brahmine und Herpestine beteiligt. Doch auch hier ist es offenbar wieder die Summe aller Pflanzenbestandteile, welche die volle Wirkung erst ermöglichen.

Das Brahmi-Kraut wächst in den sumpfigen Regionen Indiens. Die sattgrüne Pflanze besitzt fleischige kleine Blätter und wird bis zu 40 Zentimeter hoch. Für ein ayurvedisches Heilmittel werden Pflanzenpulver und Extrakte, oft beide auch gemischt, verwendet. Heute wird Brahmi als Nahrungsergänzung in Tablettenform Kindern beim Lernen in Schule und Studium und bei Prüfungen, Senioren und generell bei geistiger Tätigkeit zur Unterstützung empfohlen.

Heilwirkungen von Brahmi:

• verbessert das Gedächtnis, die Konzentration und Lernfähigkeit
• gilt allgemein als Nerven- und Gehirntonikum,
• bei Schlaflosigkeit,
• bei Altersvergesslichkeit, Alzheimer, Epilepsie, Geisteserkrankungen,
• angstlösend, vor allem auch beruhigend bei nervösen Kindern, alle Kinder werden zudem neugieriger und lernbegieriger,
• schwemmt überschüssiges Waser aus,
• wirkt gegen gegen Asthma, Rheuma,
• wirkt bei Heiserkeit, bei Ekzemen und gegen einige Fälle von Haarausfall,
• in der Tradtiionellen Chinesischen Medizin wird es als Yang-Tonikum auch für Männer mit Problemen von Impotenz, Unfruchtbarkeit und bei vorzeitiger Ejakulation eingesetzt.

Shallaki: der indischer Weihrauch

Shallaki: der indischer WeihrauchShallaki ist der indische Name für medizinischen Weihrauch („Boswellia serrata“). Die verschiedenen Weihrauch-Baumarten wachsen in den Trockengebieten Indiens, Afrikas und Arabiens. Die Gattung Boswellia umfasst zirka 20 Arten, wobei nur die Indische Boswellia serrata die für die traditionelle indische Medizin erforderliche Qualität der Wirksubstanzen enthält.

Zwischen Ende März und Anfang April beginnt die mehrmonatige Weihrauchproduktion. Die erste Ernte ergibt aber nur ein sehr minderwertiges Harz, welches früher weggeworfen wurde, heute als minderwertiges Boswellia auf dem Weltmarkt angeboten und als preiswerte Weihrauch-Kapseln verkauft wird. Frühestens nach drei Wochen wird eine annehmbare Qualität geerntet, die mit den weiteren Wochen immer besser und reiner wird – die besten Qualitäten werden in Indien zu ayurvedischen Heilmitteln verarbeitet.

Weihrauch-Harz wurde schon seit Jahrtausenden im Orient und in der traditionellen indischen Medizin verwendet. Auch in der europäischen Naturheilkunde wird Weihrauch seit langem hauptsächlich zur Linderung von rheumatischen Erkrankungen genutzt. Ende des 19.Jahrhunderts aber verdrängten neue pharmazeutische Medikamente den Weihrauch, wie so viele andere natürliche Arzneimittel auch.

Bei Entzündungen, Allergien und Krebs

Seit einigen Jahren wurde der Weihrauch als Heilmittel wiederentdeckt und seine Wirkung im Licht moderner medizinischer Anwendungsmöglichkeiten untersucht. Rund 350 aktuelle Studien weist hierzu die medizinsiche internet-Datenbank pubmed auf. Vor allem bei entzündlichen und autoimmunen Erkrankungen ist die Heilkraft von Weihrauch wissenschaftlich nachgewiesen.

So beschäftigen sich 49 Studien mit den anti-entzündlichen Wirkungen von Weihrauch, weitere 38 Studien dabei speziell mit den Wirkungen bei Arthritis und dazu 11 weitere insbesondere bei Rheuma. 24 Studien zeigen den positiven Einfluss bei entzündlichen Darmerkankungen. Sogar 59 Studien beschäftigen sich mit den Wirkungen in der Krebstherapie, bei denen beispielsweise eine immunstärkende und antioxidative, zellschützende Wirkung während chemo-therpeutischer Behandlungen nachgewiesen wurde. Aber auch ein „signifkantes Potential gegen eine große Anzahl verschiedener Krebszelllinien“ bescheinigen Wissenschaftler dem indischen Weihrauch 2013 in Laboruntersuchungen am „Institute of Integrative Medicine“ in Jammu, Indien.

Seine anti-entzündlichen Wirkungen beruhen auf sekundären Pflanzenstoffen (u.a. verschiedene Terpene, ätherische Öle, Monosacchararide, Urosäure, 3-Oxo-Tirucallsäure, Sterole, Gerbstoffe) und vor allem Boswelliasäuren, die die Bildung von Leukotrienen aus Arachidonsäure veranlassen, was wiederum positiven Einfluss auf die allergischen und entzündlichen Reaktionen im Körper hat.

Aus Untersuchungen bei Asthma-Erkrankungen ist bekannt, dass Boswelia serrata deutlich gegen Entzündungen wirkt, indem es auch ein bestimmtes Enzym (sogenannte 5-Lipoxygenase) hemmt. Dadurch wird dem entzündlichen Geschehen und auch dem Zusammenziehen der Bronchien beim Asthma entgegengewirkt. In der Wissenschaftszeitschrift "New Scientist" wurde dem Weihrauch daher ein ausführlicher Bericht gewidmet, in welchem über die lindernde Wirkung bei chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma berichtet wurde, und in der pubmed-Datenbank finden sich 14 medizinische Studien zu diesem Thema.
Shallaki-Weihrauch wird auch bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen eingesetzt und meist gut vertragen. Im Gegensatz zu herkömmlichen pharmazeutischen Entzündungshemmern, die Magengeschwüre fördern und das Verdauungssystem zusätzlich reizen können, zeigt Weihrauch selten solchen Nebenwirkungen. Besonders wirksam erwies es sich im Ensatz bei Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn und Dickdarm-Entzündungen (Divertikulitis).

Verschiedene Studien zur Wirkung bei Gelenkserkrankungen belegen, dass der entzündungshemmende Effekt bei rheumatischen Erkrankungen eine deutliche Verringerung von Schmerz und Steifheit der Glieder bringen kann.
Eine immunstärkende Wirkung von Boswellia serrata wurde beispielweise bei Autoimmun-Erkrankungen wie Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn, Multiple Sklerose und auch Polyarthritis belegt.
In der Krebstherapie zeigte eine von Professor T. Simmet an der Universität Bochum durchgeführte Behandlung von Patienten mit Boswellia Serrata gute Ergebnisse – sowohl im Anfangsstadium als auch im fortgeschrittenen Stadium der Krebserkrankung. Neben einer deutlichen Hemmung des Tumorwachstums kam es sogar zum Abbau von Gehirntumorzellen und dem Rückgang der damit verbundenen Schwellungen. Infolge der durch dem Ödemrückgang wieder frei werdenden Nerven verschwanden Kopfschmerzen und Lähmungen. Neueste Arbeiten bestätigen, dass mit Boswelliasäuren Ödeme, die sich um Gehirntumoren bilden, reduziert werden können.

In Laborversuchen wurden wachstumshemmende Effekte auf verschiedene Tumorzelllinien (z.B. Melanome, Leberkarzinome, Glioblastome, maligne Gliome) gezeigt.
So ist der indische Shallaki-Weihrauch heute auch eine wertvolle Ergänzung der allgemein regulierenden Ayurveda-Mittel Triphala und Amalaki für eine erfolgreiche Therapie und Selbstbehandlung nach der Ayurveda-Lehre.

Heilwirkungen von Shallaki-Weihrauch:

• anti-entzündlich, schmerzstillend, immunregulierend,
• hilfreich bei Rheuma, Arthritis, entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa, Multiple Sklerose, Polyarthritis, Bindehautentzündungen und anderen chronischen Entzündungen,
• hilfreich bei Allergischer Rhinitis und chronischem Asthma,
• begleitend bei Krebserkrankungen, auch bei Hirntumore zur Reduzierung von Ödemen,
• wirkt auch bei Psoriasis (Schuppenflechte), Neurodermitis (atopisches Exzem).

Weitere Infos:
- wissenschaftliche Studien im interent auf:
www.pubmed.com zum Besipiel:
Piyabbhan u.a., „Cognitive enhancement effects of Bacopa monnieri (Brahmi)...“ J.Med.Assoc. Thai. 2013
Apetz, Munch u.a., „Natural compounds and plant extracts as therapeutics against chronic inflammation in Alzheimer's disease“, CNS Neurol Disord. Drug. Targets, 2014
Neuroprotection by Acetyl-11-Keto-β-Boswellic Acid, in Ischemic Brain Injury Involves the Nrf2/HO-1 defense Pathway, Sci. Rep. 2014
Enhanced anticancer potential of encapsulated solid lipid nanoparticles of TPD: a novel triterpenediol from Boswellia serrata, Mol. Pharm, 2013

---------------- Anzeige ----------------
Infos und Bezug:
• allesgesunde a+w gmbh, Otto-Raupp-Str. 5, 79312 Emmendingen, Tel: 07641-935698, Fax: 935699, E-Mail: info@allesgesunde.de, internet-shop: www.allesgesunde.de

top
Ayurveda-Mittel für daheim: Ashvagandha und Shatavari Ayurveda-Mittel für daheim: Ashvagandha und Shatavari Erschienen in: news-age, Heft 5-2014 (Seite 42-43)

Ayurveda-Mittel für daheim - Teil 3: Amalaki und Triphala

In dieser Artikelserie stellen wir bewährte Mittel der Ayurveda-Heilkunde vor, die jeder daheim verwenden kann. Nach den klassischen Stärkungsmitteln für Mann und Frau Ashvagadha und Shatavari in der letzten Folge nun die universellen Gesundmacher und Gesunderhalter des Ayurveda: Amalaki und Triphala

Es gibt weltweit nur wenige Heilpflanzen, die für jeden täglich geeignet sind. Die indische Ayurveda-Heilkunde kennt zwei solcher universellen Gesundheitsmittel, die den Menschen in die Balance bringen, eine Krankheit erst gar nicht enstehen lassen uns insgesamt den Organismus vital erhalten. Sie gleichen jedes der drei Doshas, also die drei Lebensenergien oder Grundqualitäten Vata, Kapha und Pitta im Menschen, aus und verhindern damit eventuelle Entgleisungen in Stoffwechsel, Hormon- und Nervensystem – kurz sie sind die Gesundmacher und Gesunderhalter des Ayurveda: Amalaki und Triphala.

Von Ulrich Arndt

Amalaki: die Frucht der Jugend und SchönheitAmalaki: die Frucht der Jugend und Schönheit

Die Amalaki-Frucht (Phyllanthus emblica) ist wahrscheinlich die am stärksten verjüngende Ayurveda-Medizin überhaupt – als ayurvedisches „Anti-Aging“-Mittel kann sie eine Jahrhunderte lange erfolgreiche Anwendung verweisen. Heute wird Amalaki intensiv wissenschaftlich erforscht. Allein im ersten Halbjahr 2014 wurden 9 neue Studien über ihre gesundheitlichen Wirkungen publiziert, rund 130 medizinische Studien weist die Web-Datenbank pubmed.com auf und noch längst sind nicht alle Geheimnisse um seine vielfältige Heilkraft gelüftet. Amalaki hat insbesondere einen positiven Einfluss auf das Immunsystem, auf Blut, Herz, Leber und Knochen, wird bei chronischen Atemwegserkrankungen und zur Stärkung der Lungenfunktion eingesetzt. Sie hilft bei Magen- und Darm-Entzündungen und wird allgemein bei körperlicher und geistiger Anstrengung, zur Erholung nach Krankheiten und zur Steigerung der Vitalität empfohlen. Außerdem wirkt Amalaki regulierend auf das gesamte Gewebe. Genau dieser Einfluss auf Bindegewebe und Kollagenaufbau und die damit einhergehende aufbauende Kraft für die Haut ist der Grund, weshalb sie seit je her als „Frucht der Jugend und Schönheit“ gilt.

Amalaki ist der traditionelle Sanskrit-Name dieses heilkräftigen Baumes. In Europa ist er aber auch als Amla, Indische Stachelbeere oder Myrobalanenbaum bekannt. Für medizinische Zwecke werden vor allem die getrockneten Früchte verwendet. Daraus wird ein spezielles Fruchtkonzentrat hergestellt, indem man tagelang pulverisierte Früchte und frischen Amla-Saft bei Zimmertemperatur verrührt und eindickt. Das Resultat ist ein kostbares Pulver. Dieser Amla-Extrakt wird dann zur Hälfte mit Amla-Fruchtpulver gemischt und zu Tabletten oder Kapseln verarbeitet.

Die Amalaki-Frucht schmeckt wegen ihres hohen Vitamin C-Gehalts sehr sauer – stolze 3000 Milligramm pro Frucht bzw. 720mg Vitamin C pro 100 g enthält sie. Zum Vergleich: Erdbeeren, Orangen und Zitronen haben zwischen 50-80mg pro 100g, Sanddorn etwa 250mg pro 100g. Diese hohe Menge an Vitamin C ist sicherlich ein Grund für die sehr gute immunstärkende Wirkung von Amalaki.

Außerdem besitzt die Frucht eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe und Gerbstoffe (Polyphenole), die die Gesundheit stärken und das Vitamin C in seiner Wirkung sogar noch unterstützen und schützen. So sind unter anderem große Menge an Quercetin und Kämpherol enthalten, die durchblutungsfördernd und schleimlösend wirken. Quercetin wird zudem als Mittel gegen Krebserkrankungen eingesetzt und gehört auch zu den wirksamsten Antioxidantien und damit zellschützenden Stoffen.
In diesem natürlichen Verbund wertvoller Inhaltstoffe entfaltet Amalaki antivirale und antimikrobielle Eigenschaften, wirkt antioxidative und zellschützend, entgiftend und Schwermetall ausleitend. Amalaki gleicht hohen und niedrigen Blutdruck aus, unterstützt die Regulation des Blutzuckers und reinigt Mund und Verdauungstrakt. Sie verbessert die Wundheilung, nährt Haut, Knochen und Haare und kräftigt das Zahnfleisch.
Amalaki reguliert das Hormonsystem und hilft bei durch Stress hervorgerufenen Krankheiten.
Schon einzeln angfewendet ist die Amalaki-Frucht ein höchst bedeutsames Heilmittel. Sie ist aber auch Bestandteil des zweiten Universalmittels Triphala:

Triphala: geballte Heilkraft dreier FrüchteTriphala: geballte Heilkraft dreier Früchte

Im Ayurveda heißt es, allein mit Triphala kann man die Harmonie der Doshas und damit die Gesundheit von Körper, Geist und Seele vollständig erhalten. Die ayurvedische Mischung Triphala wird zu gleichen Anteilen aus den drei Myrobalane-Früchten Amalaki (Phyllanthus emblica), Haritaki (Terminalia chebula) und Bibhitaki (Terminalia belerica) hergestellt. Dazu wird noch etwas Trikatu zugesetzt, eine Würzmischung aus Ingwer, Schwarzer Pfeffer und Langer Pfeffer, welche die Aufnahme der Wirkstoffe noch verbessert.

In Indien wird Triphala seit Jahrhunderten im Rahmen der Ayurveda-Medizin verwendet. Heutigen Studien zufolge beruht ein wichtiger Teil seiner Heilwirkung auf der Regulierung des gesamten Verdauungssystems und seiner antioxidativen, zellschützenden Kraft. In chemischen Analysen von Triphala fiel nämlich die Stoffgruppe der sogenannten Anthrachinone auf, welche die Darmbewegung anregen und den Verdauungsprozess beschleunigen. So wird der gesamte Verdauungsapparat gesund erhalten. Triphala fördert dabei die gesunde Darmflora und verbessert eine krankhaft verminderte Nährstoffaufnahme. Studien konnten zudem effektive Wirkungen gegen multiresistente Bakterienstämme wie zum Beispiel Staphylokokken nachweisen.

Allein 12 neuere medizinische Studien beschäftigen sich mit der Wirkung von Triphala bei Krebserkrankungen. In einer Untersuchung des „Department of Botanical Sciences“ der Guru-Nanak-Dev-Universität in Amritsar wurde zunächst im Labor die signifikante zytotoxische Wirkungen auf Krebszellen unterschiedlichster Krebsarten bestätigt. Andere Studien etwa am „College of Pharmacy and Pharmaceutical Sciences“, in Tallahassee, Florida/USA, konnten die Wirksamkeit bei Prostatkrebs und Brustkrebs belegen.

Verantwortlich für die Anti-Krebswirkung der Triphala-Früchte könnte laut Studien der hohe Gehalt an Polyphenolen, hier der Gallotannine sein. Auch in Grüntee-Präparaten, die ebenfalls in der begleitenden Krebstherapie eingesetzt werden, sind diese Art der Gerbstoffe enthalten.

Tipps für eine Ayurveda-„Kur“ daheim

Sie können jedes der in dieser Artikel-Serie beschriebenen Kräutermittel einzeln oder in Kombination anwenden. Bei Einzelanwendung nimmt man mindestens die auf der Dose jeweils angegebene Tablettenmenge mit etwas Wasser vor dem Essen, für intensivere Wirkung die Hälfte mehr (also zum Beispiel statt 4 Tabletten täglich 6).
Sinnvolle Kombinationen sind:
- morgens und abends vor dem Essen 2 TablattenTriphala,
- morgens und abends nach dem Essen für Männer 2 Tabletten Ashvagandha, für Frauen 2 Tabletten Shatavari,
- am Mittag vor dem Essen 3 Tabletten Amalaki, nach dem Essen 3 Tabletten Brahmi.

Ähnlich wie beim reinen Amalaki gibt es eine Vielzahl Studien, welche die hohe antioxidative und zellschützende Kraft von Triphala bestätigen. Auch eine Schutzwirkung gegen die negativen Wirkungen einer radioaktiven Bestrahlung und bei Chemotherapie während konventioneller Krebsbehandlungen konnte nachgewiesen werden. Triphala stärkt insgesamt die Abwehrkräfte und steigert die Anzahl roter Blutkörperchen. Außerdem hilft die Fruchtmischung bei der Auflösung von Blutandrang in den Kapillaren und in bestimmten Gebieten des Körpers; so wirkt sie auch positiv auf Hautton und -farbe. Direkt im Mund gelöst, lindert Triphala Stauungen im Bereich von Hals und Kopf und hilft so gegen verschiedene Formen von Kopfschmerzen. Zudem unterstützt es den gesunden Blutzuckerspiegel und reguliert den Stoffwechsel, weshalb es auch begleitend zur Gewichtsreduktion eingesetzt wird.
So kann uns die tägliche Nahrungsergänzung mit Triphala auf sehr vielfältige Weise rundum gesund erhalten.

Weitere Infos:
- wissenschaftliche Studien im interent auf: www.pubmed.com

Heilwirkungen von Amalaki:

• Anti-Aging, antioxidative Wirkung, Zellschutz
• antivirale und antimikrobielle Eigenschaften
• Immunstärkung
• bei Magen und Darm-Entzündungen
• Adaptogen, hilft bei Stress
• Erneuerung von Haut, Gewebe und Kollagenen, Schönheitsmittel
• für Blut, Blutdruck und Herz,
• für Knochen, Darm, Leber und Lunge

Heilwirkungen von Triphala:

• bei Verstopfung, zur Regeneration einer geschädigte Darmflora
• Regulation der Verdauung und bei verminderter Nährstoffaufnahme
• zur Entschlackung, Entgiftung und Reinigung
• Regulation des Stoffwechsels
• Unterstützung des Blutzuckerspiegels
• antioxidative und zellschützende Wirkung
• Stärkung des Immunsystems (auch bei Krebs und Autoimmunerkrankungen)
• bei Kopfschmerzen, Migräne und Blutandrang
• antibiotisch und bei Multiresistenz (z.B. Staphylokokken) • begleitend in der Krebstherapie
• zur besseren Bioverfügbarkeit anderer Heilpflanzen und Wirkstoffe

 

Die Dosha-Lehre

Laut Ayurveda kann alles drei grundlegenden Qualitäten und Funktionen zugeordnet werden: Schöpfung, Bewahrung und Zerstörung oder Erzeugen, Verdichten und Verteilen. Diese Grundqualitäten und –funktionen werden durch die drei hinduistischen Hauptgötter Brahma, Vishnu und Shiva symbolisiert und haben eine Entsprechung in drei ayurvedischen Grundprinzipien Pitta, Kapha und Vata:
- PITTA ist die Energie der Wandlung und die Kraft zur Veränderung und wird durch des Feuer und die Sonne repräsentiert.
- KAPHA ist die Energie der Erhaltung und Kühlung und wird durch die Verbindung von Erde und Wasser und den Mond repräsentiert.
- VATA ist das Prinzip der Bewegung, des Antriebs und der Auflösung, es wird repräsentiert durch die Verbindung von Luft und Äther und Wind repräsentiert.

Diese Tridoshas werden auf den Menschen bezogen:
- PITTA: der wärmende Zustand, organisiert Körperaktivitäten. Seine Hitze verändert die Körpertemperatur, das Aussehen der Haut, Form oder Geschmack. Im menschlichen Körper sorgt Pitta dafür, dass Nahrung in Gewebe usw. und in Abfall verwandelt wird. Schweiß und Blut sind der Hauptsitz von Pitta.
- KAPHA: der verbindende Zustand, zuständig für die Erhaltung der Schöpfung. Kapha regelt Vata und Pitta. Kapha (in der Natur der Regen) ist zuständig für neues Wachstum (angeregt durch Wasser). Das Nervensystem, die Knochen und das Muskelgewebe sind Sitz von Kapha.
- VATA: der energische Zustand, kontrolliert die auflösenden Prozesse und die Antriebsenergie. Im Menschen sind das unter anderem auch der Herzschlag, die Atmung und die Ausscheidung. Vata ist analog zu Wind die treibende Kraft und das Prinzip der Bewegung. Der Sitz von Vata ist der untere Teil des Dickdarms.

 

---------------- Anzeige ----------------
Infos und Bezug:
• allesgesunde a+w gmbh, Otto-Raupp-Str. 5, 79312 Emmendingen, Tel: 07641-935698, Fax: 935699, E-Mail: info@allesgesunde.de, internet-shop: www.allesgesunde.de

top
Ayurveda-Mittel für daheim: Ashvagandha und Shatavari Ayurveda-Mittel für daheim: Ashvagandha und Shatavari Erschienen in: news-age, Heft 5-2014 (Seite 42-43)

Ayurveda-Mittel für daheim: Ashvagandha und Shatavari

Teil 2
In einer Artikelserie stellen wir bewährte Mittel der Ayurveda-Heilkunde vor, die jeder daheim verwenden kann. In dieser Folge: die klassischen Stärkungsmittel für Männer und Frauen

Ziel der Ayurveda-Gesundheitslehre ist es, die volle Lebensspanne in einem möglichst guten Gesundheitszustand genießen zu können. Sogenannte Rasayana, „Super-Lebensmittel“ als Nahrungsergänzung unterstützen das. Darunter gibt es einige, die jeder daheim verwenden kann, auch ohne einen Ayurveda-Arzt zu konsultieren. Sie fördern oder hemmen nicht nur eines der drei Doshas Vata, Kapha und Pitta (die Grundenergien des Ayurveda), sondern sie wirken insgesamt ausgleichend und stärkend. So kennt die Ayurveda-Medizin je ein zentrales Stärkungsmittel für Frauen und Männer:

Von Ulrich Arndt

Ashvagandha:
für Muskeln, Nerven, Knochenmark und Männer-PotenzAshvagandha:
für Muskeln, Nerven, Knochenmark und Männer-Potenz

Wegen der außergewöhnlich vielseitigen Wirkungen und der sehr guten Verträglichkeit gehört es zu den am häufigsten verwendeten Arzneimitteln in der ayurvedischen Medizin: Ashvagandha, die sogannte Schlafbeere (deutsch auch: „Winterkirsche“). Ashvagandha ist allgemein auch als „Indischer Ginseng“ bekannt und genießt in der ayurvedischen Pflanzen-Heilkunde einen ähnlichen Stellenwert wie Ginseng in der chinesischen Medizin.
Die Ashvagandha-Pflanze gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Sie wird bis zu zwei Meter hoch, hat ovale Blätter und rötliche ballonartige Blüten. Für die Arzneigewinnung wird sie vor allem im Westen Indiens angebaut.

Ashvagandha ist die beste verjüngende und nährende Heilpflanze für die Muskulatur und das Knochenmark - und beim Mann für die Samenproduktion. Sie wird generell bei allen Formen von Schwächezuständen und Erschöpfung eingesetzt, bei allen Mangelzuständen des Gewebes und bei zehrenden und chronischen Erkrankungen. Sie wirkt zudem entzündungshemmend, was ebenfalls die Gesundung nach langer oder schwerer Erkrankung unterstützt.
Die Anwendungsbereiche der innerlichen Anwendung sind sehr vielfältig und umfassen Nervensystem, Verdauungtrakt, Kreislauf, Atmung, Geweberegeneration und die männlichen Sexualfunktionen. So wirkt Ashvagandha auf das Kreislaufsystem beruhigend und ausgleichend (etwa bei Herzrhythmusstörungen), blutreinigend und stärkend für das Herz. Das Mittel lindert Ödeme und reduziert im Verdauungstrakt Probleme wie Blähungen, Übelkeit und Verstopfung.
Als Mittel zur Nervenstärkung und –beruhigung ist es bei Schwindel, Angstzuständen, Schmerzen, Stress und Tremor (Zittern, Multiple Sklerose) hilfreich. Ashvagandha unterstützt die Balance des Nervensystems und kann daher gut bei nervlicher Erschöpfung, nervlicher Überanstrengung, verminderter Gedächtnisleistung und für die nervliche Unterstützung bei Erektionsstörungen etwa bei zuviel Stress verwendet werden. Auch bei Überarbeitung, Schlafmangel oder nervöser Erschöpfung wird Ashwagandha sehr erfolgreich eingesetzt. Es wirkt beruhigend und fördert einen tiefen, traumlosen Schlaf.

Im Westen bekannt wurde Ashvagandha vor allem als Mittel für die Potenz. Der Name „Ashvagandha“ bedeutet soviel wie „Geruch des Pferdes“ und gleichsam soll die Einnahme dem Mann die „Vitalität eines Hengstes“ verleihen. Traditionell wird Ashvagandha als Aphrodisiakum empfohlen, da es beim Mann die Erektionsdauer verlängert.

Ashvagandha ist aber mehr als ein natürliches Stärkungsmittel für den Mann – es ist auch ein generelles Anti-Aging-Mittel bezeichnet weden, da es viele Alterungsvorgänge bremst. Es ist eine Pflanze von sattvischer Natur, das heißt, sie nährt Geist und Körper, fördert Ruhe und Klarheit des Geistes und bringt die Emotionen wieder ins Gleichgewicht.

Shatvari:
Vitalität und Verjüngung für die FrauShatvari:
Vitalität und Verjüngung für die Frau

Shatavari ist die wichtigste Ayurveda-Heilpflanze zur Verjüngung und für das allgemeine Wohlbefinden und die Vitalität von Frauen.
Shatavari („Asparagus racemosus) ist eine in Indien beheimatete Schlingpflanze aus der Familie der Spargel-Gewächse. Diese entwickeln ein ausgreifendes Wurzelsystem mit vielen knollenartigen Verdickungen. Diese Wurzelknollen werden getrocknet und weiterverarbeitet, um in der Ayurveda-Medizin als „Shatavari“ Heilpflanze genutzt zu werden.

Shatavari wirkt positiv auf den Wasserhaushalt und das weibliche Hormonsystem. Bei trockenen und entzündeten Schleimhäuten der Lunge, des Magens, der Nieren und des Genitalsystems wird sie erfolgreich eingesetzt. Aufgrund der Flüssigkeit erhaltenden Eigenschaften dieser Heilpflanze ist sie auch bei chronischem Durchfall von guter Wirkung. Sie ist ein wirksames Mittel bei Trockenheit der Scheide und wird begleitend bei Geschwüren im weiblichen Genitalbereich eingesetzt.
Shatavari wirkt antioxidativ (also zellschützend und damit „verjüngend“), antimikrobiell und immunstärkend. Auch eine ausgleichende Wirkung bei Stress und eine Stärkung der Anpassungsfähigkeit des Organismus auf Umwelteinflüsse wurde nachgewiesen. Die dafür verantwortlichen Substanzen aus der Gruppe der Saponine erhielten sogar den Namen „Shatavarine“.

In der indischen Medizin wird das Mittel seit Jahrhunderten als sanftes Schmerzmittel, bei Regelbeschwerden und Wechseljahresbeschwerden eingesetzt. Tatsächlich konnte auch die moderne Forschung schmerzstillende Substanzen darin chemisch isolieren, welche in die Reizverarbeitung des Schmerzen eingreifen.
Traditionell gilt Shatavari als gutes „Nährmittel“ für die Frau, vielleicht weil es – wie man heute weiß - viele Phytohormone wie Isoflavone enthält. Shatavari stärkt und reinigt Blut und das weibliches Genitalsystem gleichermaßen. Sie nährt die Eizellen und steigert die Fruchtbarkeit. Daher wird das Mittel bei Empfängnisproblemen und generell bei Schwächen der weiblichen Geschlechtsorgane eingesetzt. Shatavari unterstützt zudem die Milchbildung im Verlauf der Stillzeit und ist auch während des Klimakteriums (Wechseljahre) und nach einer Entfernung der Gebährmutter hilfreich.

So gilt Shatavari als das wichtigste ayurvedische Verjüngungsmittel für Frauen – ähnlich wie Ashvagandha beim Mann. Wörtlich übersetzt bedeutet Shatavari
„die, die hundert Männer besitzt“. Damit wird auf eine leicht aphrodisierende Wirkung angespielt, aber vor allem auf die verjüngende und vitalisierende Wirkung für die Frau. Es ist diese verjüngende belebende Wirkung, die auch die Hingabe und Liebesfähikgeit unterstützt.

Heilwirkungen von Ashvagandha

• energetisierend und stärkend, daher bei allen Zuständen von Schwäche und Erschöpfung,
• nach Operationen zur verbesserten Regeneration,
• in Stressphasen,
• ausgleichend für Nerven und Hormone, • für Herz und Herz-Kreislaufsystem, reinigt das Blut,
• Schlaf, besonders auch zur Unterstützung der Tiefschlafphase
,
• für Fortpflanzung und Gewebe,
• anti-entzündlich,
• bei Mutiple Sklerose (MS), • verjüngend,
• aphrodisierende und die Erektionsdauer verlängernde Wirkung, daher insbesondere auch als Stärkungsmittel für Männer.
Die Ashvagandha-Tabletten (bio-zertifiziert) enthalten 98% Wurzelpulver und etwas Ingwer, Schwarzen Pfeffer und Langen Pfeffer, welche die Aufnahme der Wirkstoffe verbessern. Als tägliche Nahrungsergänzung werden 3 Tabletten täglich empfohlen, für intensive Wirkung 2mal täglich 2 Tabletten.

Heilwirkungen von Shatavari

• wirkt antioxidativ, antimikrobiell, schmerzlindernd und immunstärkend
• bei Magengeschwüren und Überschuss an Magensäure,
• bei Übersäuerung,
• Husten, Lungenabszessen und bronchialen Infektionen,
• bei Herpes,
• als Zellschutz und begleitend bei Krebserkrankungen (insbesondere bei Frauen),
• bei Regelbeschwerden und Wechseljahresbeschwerden,
• bei Unfruchtbarkeit
und Schwäche der weiblichen Geschlechtsorgane und für die Milchproduktion,
• Verjüngungsmittel für Frauen,
• als Aphrodisiakum für Frauen.
Die Shatavari-Tabletten (bio-zertifiziert) enthalten 94% Wurzelpulver und etwas Ingwer, Schwarzen Pfeffer und Langen Pfeffer, welche die Aufnahme der Wirkstoffe verbessern. Als tägliche Nahrungsergänzung werden 4 Tabletten täglich empfohlen, für intensive Wirkung 3mal täglich 2 Tablette

 

---------------- Anzeige ----------------
Infos und Bezug:
• allesgesunde a+w gmbh, Otto-Raupp-Str. 5, 79312 Emmendingen, Tel: 07641-935698, Fax: 935699, E-Mail: info@allesgesunde.de, internet-shop: www.allesgesunde.de

top
Ayurveda-Mittel für daheim   Erschienen in: news-age, Heft 3-2014 (Seite 60-61)

Ayurveda-Mittel für daheim - Teil 1

Auflösen von Energiestauungen, körperliche Stärkung, geistige Fitness und Potenz – für all dies und mehr hält die Ayurveda-Medizin ein Pflanzenrezept bereit. Jetzt sind die jahrtausendelang bewährten Heilmittel in Bio-Qualität auch in Deutschland erhältlich

Von Ulrich Arndt

Ayurveda-Mittel für daheimDas Ziel des Ayurveda ist es, die volle Lebensspanne in einem möglichst guten Gesundheitszustand genießen zu können. Sogenannte Rasayana, „Super-Lebensmittel“ als Nahrungsergänzung unterstützen das. Sie wirken allgemein harmonisierend auf die drei Doshas und können daher auch von Laien daheim angewendet werden – zu den wichtigsten Rasayana gehören : - Triphala: für die Grundregulation der drei Doshas, - Amla/Amalaki: für energetische Stärkung und mehr Vitalität, - Brahmi: für die Verbesserung der Denk- und Merkfähigkeit, - Ashvaganha: Stärkungsmittel, stärkt die energetische Manneskraft. Mit all seinen wertvollen Pflanzenheilmitteln ist das Ayurveda System eines der großen Geschenke des alten Indiens an die Menschheit. Die Ayurvedische Lehre ist aber nicht nur eine Art medizinisches System, sondern eine bestimmte Art zu leben: Das Sanskrit Wort "Ayu" bedeutet Leben in all seinen Aspekten. Das Wort "Veda" bedeutet Wissen und Lernen.

Triphala für Kräftigung und Erneuerung

Im Ayurveda heißt es, allein mit Triphala kann man die Harmonie der Doshas vollständig erhalten. Triphala (Dreifrucht) ist eine Kombination aus den drei Myrobalanenfrüchten (Familie der Flügelsamengewächsen) Haritaki, Amalaki und Bibhitaki. Es ist eine in sich harmonische Mischung, die alle drei Doshas - Vata, Kapha und Pitta - ausgleicht. Triphala löst Energieüberschüsse wie Stauungen und Blockaden auf und ist ein hochgeschätztes Rasayana, also ein Kräftigungs- und Verjüngungsmittel des Ayurveda. Es weist insbesondere verjüngende Eigenschaften für den Verdauungstrakt, die Sehkraft und die Haut auf. Außerdem hilft es bei der Reinigung des Darms und steigert die Kraft von allen 13 Verdauungsfeuern (Agnis). Triphala ist ein kraftvolles Anti-Aging-Mittel und hat sich für die allgemeine Grundregulation des Organismus bewährt.

Amalaki - Frucht der Jugend und Schönheit

Als “Frucht der Jugend und Schönheit” gilt Amla, die indische Stachelbeere (im Sanskrit Amalaki genannt). Sie harmonisiert die drei Doshas und gehört zu den Lebensmitteln, die man gemäß den ayurvedischen Schriften täglich zu sich nehmen sollte. Die blassgelb-grünliche Frucht eines Laubbaums ist nur etwa vier Zentimeter groß und wächst in ganz Indien. Aufgrund ihres hohen Vitamin C Gehaltes schmeckt die Frucht sehr sauer, im rohen Zustand aber auch sehr herb. Sie wird daher zu Mus verarbeitet oder in Chutneys verwendet. Für ein Amalaki-Heilmittel wird ein spezielles Fruchtkonzentrat hergestellt. Dafür werden die Früchte getrocknet und vermahlen. In das Fruchtpulver wird frischgepresster Amla-Saft gegeben und die Fruchtsuppe stundenlang bei Zimmertemperatur von Hand gerührt, bis eine feste Masse entstanden ist. Dann wird wieder frischer Amla-Saft hinzugegeben und erneut eingedickt. Das Ganze wird mehrere Tage lang wiederholt. Das Resultat ist ein kostbares Pulver, das zu Tabletten geformt wird – es gilt als das wichtigste Stärkungsmittel im Avurveda. Amalaki wird daher bei körperlicher und geistiger Anstrengung, zur Erholung nach Krankheiten und allgemein zur Stärkung und Kräftigung und für mehr Vitalität empfohlen.

Info: Die Dosha-Lehre

Laut Ayurveda kann alles drei grundlegenden Qualitäten und Funktionen zugeordnet werden: Schöpfung, Bewahrung und Zerstörung oder Erzeugen, Verdichten und Verteilen. Diese Grundqualitäten und –funktionen werden durch die der drei hinduistischen Hauptgötter Brahma, Vishnu und Shiva symbolisiert. Sie entsprechen ebenso den drei ayurvedischen Grundprinzipien Sonne, Mond und Wind bzw. Pitta, Kapha und Vata:
- PITTA:
Die Sonne ist die Energie der Wandlung. Ihre Kraft zur Veränderung, Schöpfung wird repräsentiert durch Feuer. Sie entspricht dem Dosha-Prinzip Pitta.
- KAPHA:
Der Mond ist die Energie der Kühlung und Erhaltung, repräsentiert durch die Verbindung von Erde und Wasser. Der Mond entspricht dem Kapha-Prinzip.
- VATA:
Der Wind ist das Prinzip der Bewegung, des Antriebs und der Zerstörung und Auflösung, repräsentiert durch die Verbindung von Luft und Äther. Er entspricht dem Dosha-Prinzip Vata. Diese Tridoshas werden auf den Menschen bezogen:
- PITTA:
der wärmende Zustand, organisiert Körperaktivitäten. Die Hitze der Sonne verändert Temperatur, Aussehen, Form oder Geschmack. Im menschlichen Körper wird Nahrung in Gewebe usw. und in Abfall verwandelt. Pitta ist auch für die Körpertemperatur und die Farbe der Haut wesentlich. Schweiß und Blut sind der Hauptsitz von Pitta.
- KAPHA:
der verbindende Zustand, zuständig für die Erhaltung der Schöpfung. Kapha regelt Vata und Pitta. Kapha (in der Natur der Regen) ist zuständig für neues Wachstum (angeregt durch Wasser). Das Nervensystem, die Knochen und das Muskelgewebe sind Sitz von Kapha.
- VATA:
der energische Zustand, kontrolliert Zerstörung. Die Antriebsenergie verursacht eine Veränderung der Position. Im Menschen sind das z.B. der Herzschlag, die Atmung und Ausscheidung. Vata ist analog zu Wind die treibende Kraft und das Prinzip der Bewegung generell. Der Sitz von Vata ist der untere Teil des Dickdarms.

Brahmi – für Nerven und mehr

Fitness für das Gehirn liefert im Ayurveda das Brahmi-Kraut, das indische Nabelkraut „Bacopa monnieri“. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ist Brahmi eine geschätzte Heilpflanze. Seine Verwendung reicht mehr als 3.000 Jahre zurück. In modernen medizinischen Langzeitstudien konnte bestätigt werden, dass Aufnahmefähigkeit und Speicherfähigkeit des Gedächtnisses verbessert und die Reaktionsfähigkeit beschleunigt werden. In Studien mit Kindern wurde gezeigt, dass die ersten kognitiven Verbesserungen schon 90 Minuten nach der Einnahme messbar sind. Komplexe Aufgaben konnten statt in 10 Tagen wie in der Vergleichsgruppe in nur 6 Tagen erlernt werden. In einer weiteren Studie mit 19 hyperaktiven Kindern wurden positive Ergebnisse bei allen Versuchspersonen nach 4 Wochen bewiesen, mit einer bemerkenswerten Abwesenheit von Nebenwirkungen. Auch der ehemalige indische Premierminister K. Gujral und der große Schachmeister Vishwanathan Anand sind begeisterte Anwender von Brahmi. Brahmi hat aber noch viele andere positive Wirkungen: Es verringert Angstgefühle um ungefähr 20 Prozent, verbessert die Atmung, lindert Probleme bei Dickdarm-Reizungen und besitzt bedeutsame antioxidative Eigenschaften. Desweiteren wirkt die Pflanze: - gegen Asthma, - verbessert das Gedächtnis, die Konzentration und Lernfähigkeit, die Intelligenz und gilt allgemein als Nerventonikum, - wirkt diuretisch und cardiotonisch, - wirkt gegen Rheuma, - ist angstlösend, - beruhigend bei nervösen Kindern, alle Kinder werden zudem neugieriger und lernbegieriger, - gegen Frigidität, - bei Epilepsie, - bei Heiserkeit, - bei Geisteskrankheiten, - bei Schlaflosigkeit, - bei Ekzemen und gegen Haarausfall. - In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird es als Yang-Tonikum auch für Männer mit Problemen von Impotenz, Unfruchtbarkeit und bei vorzeitiger Ejakulation eingesetzt. Brahmi wirkt, indem es die Proteinsynthese im Hippocampus, eine wichtige Gehirnregion im Hinblick auf die Speicherung im Langzeitgedächtnis, erhöht. Laut dem Nobelpreisträger Dr. Robert Furchgott, wirkt das Brahmi, indem es die Produktion von Stickstoffmonoxid (NO), ein chemischer Bote mit essentieller Wichtigkeit, erhöht. Die Einnahme von Brahmi reduziert außerdem die Konzentration des Gehirnbotenstoffs Glutamat (nicht zu verwechseln mit dem asiatischen Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat) und erhöht die Konzentrationen von GABA (für Gamma-Aminibuttersäure), des wichtigsten Neurotranmitters im zentralen Nervensystem, in verschiedenen Zonen des Gehirns zu erhöhen. Typische Anzeichen eines GABA-Mangels sind Heißhunger auf Zucker/Süßigkeiten, Parästhesien, Muskelverspannungen, Ohrgeräusche (Tinnitus), veränderte Geruchsempfindungen, nächtliches Schwitzen, Hyperventilation, Tachykardien (Herzrasen), Gedächtniseinbußen, Impulsivität, Ungeduld, Ängste. Vor allem die angstlösende Wirkung von GABA wird klinisch genutzt. Die Angstgefühle werden um ungefähr 20% reduziert und die mentale Müdigkeit wird verringert. Die Serotoninwerte (ein hemmender Vermittlerstoff im Gehirn) werden erhöht. Laut einer medizinischen Studie (Sharma et al.) ermöglicht es die Einnahme von Brahmi, die Intelligenz und die intellektuellen Funktionen zu verbessern. Schließlich zeigen andere Ergebnisse, dass das Brahmi bedeutsame antioxidative Eigenschaften besitzt, dass es beim Syndrom einer Reizung des Dickdarms wirksam ist und dass es leicht die Hypertonie (Bluthochdruck) senkt, indem es gleichzeitig die Atemfunktion in Stressituationen verbessert.

Ashvagandha – Aphrodisiakum und Stärkung im Alter

Die indische Schlafbeere Ashvagandha gehört wegen ihrer Vielseitigkeit und der sehr guten Verträglichkeit zu den am häufigsten genutzten Nahrungsmitteln im Ayurveda und kann in ihrer Bedeutung mit der des Ginsengs in China verglichen werden. Ashvagandha wird unter anderem zur energetischen Stärkung im Alter und bei Schwäche empfohlen. Seit alters her wird ihr auch ein anregend-aphrodisierender Einfluss auf das Energiesystem zugeschrieben. Darauf weist ihr Name „Ashvagandha“ hin, was soviel wie „Geruch des Pferdes“ bedeutet und gleichsam soll die Einnahme dem Mann die „Vitalität eines Pferdes“ verleihen. Traditionell wird die Pflanze daher auch in tantrischen Ritualen zur Unterstützung bei der Vereinigung der sexuellen Energien verwendet.

Ayurveda-Mittel für die Selbstanwendung

Triphala - für die zur Grundregulation, löst Blockaden, harmonisiert alle Doshas. Inhaltsstoffe: Triphala (Dreifrucht) ist eine Kombination aus den drei Früchten Haritaki, Amalaki und Bibhitaki und zwar 32% Amalaki-Fruchtpulver, 31% Bibhitaki-Fruchtpulver, 31% Haritaki-Fruchtpulver sowie Trikatu, das ist eine Würzmischung aus Ingwer, Schwarzer Pfeffer und Langer Pfeffer, wodurch Triphala eine leichte Schärfe erhält. Anwendung: 1-2x täglich 4 Tabletten mit Wasser.

Amalaki - für Stärkung, Kräftigung und für mehr Vitalität, harmonisiert alle Doshas. Inhaltsstoffe: Amalaki-Extrakt-Tabletten bestehen je zur Hälfte aus diesem edlen Amla-Extrakt und Amla-Fruchtpulver. Anwendung: 1-2x täglich 4 Tabletten mit Wasser.

Brahmi - für die Verbesserung der Denk- und Merkfähigkeit, für Kinder, Studierende und im Alter. Inhaltsstoffe: Analysiert man Brahmi chemisch so fallen die vielen Saponine wie Monnierin, Hersaponin auf, die Bacoside A und B sowie die Alkaloide Brahmine und Herpestine. Ein „Brahmi-Extrakt“ besteht zu 50 % aus traditionellem Chuma-Pflanzenpulver mit allen Bestandteilen des Nabel-Krauts sowie weiteren 20% Nabelkraut-Extrakt. Dadurch ergibt sich auch der typische, etwas bittere Geschmack. Anwendung: 2x täglich 2-4 Tabletten mit Wasser.

Ashvaganha: stärkt die Manneskraft. Inhaltststoffe: Ashvagandha-Tabletten enthalten 98% Wurzelpulver und etwas Ingwer, Schwarzen Pfeffer und Langen Pfeffer, was der Nahrungsergänzung eine gewisse Schärfe verleiht. Anwendung: in der Regel 3 Tabletten täglich mit Wasser.

 

---------------- Anzeige ----------------
Produktinfos und Bezug:
allesgesunde a+w gmbh, Otto-Raupp-Str. 5, 79312 Emmendingen, Tel: 07641-935698, Fax: 935699, E-Mail: info@allesgesunde.de, internet-shop: www.allesgesunde.de

Für weitere Informationen beachten Sie auch die Partnerlinks

© horusmedia.de Ulrich Arndt

Bitte beachten Sie: Die Informationen dieses webs sind journalistische Aufbereitungen des jeweiligen Themas und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen und Erkrankungen suchen Sie bitte zuerst einen Arzt oder Heilpraktiker auf.
Ausdrücklich sei zudem darauf hingewiesen, dass in Artikeln eventuell beschriebene Methoden, Therapien, Hilfsmittel und Nahrungsergänzungen lediglich Hinweise und Verfahren einer alternativen, esoterischen oder traditionellen Erfahrungs-Heilkunde darstellen und keine Heilmittel und anerkannte Therapieformen im Sinne der heutigen Schulmedizin sind.

upSeitenanfang up
| Home |Impressum | Links | Bücher & Seminare | Suche |
| Heilmittel | Alchemie | Diagnose | Therapien | Selbsthilfe & Ernährung | Spiritualität & Wissenschaft | Urwissen | Denken & Handeln | Freizeit |

© horusmedia.de Ulrich Arndt

Rechtliche Hinweise

Bitte beachten Sie:
Die Informationen dieses webs sind journalistische Aufbereitungen des jeweiligen Themas und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen und Erkrankungen suchen Sie bitte zuerst einen Arzt oder Heilpraktiker auf.
Ausdrücklich sei zudem darauf hingewiesen, dass in Artikeln eventuell beschriebene Methoden, Therapien, Hilfsmittel und Nahrungsergänzungen lediglich Hinweise und Verfahren einer alternativen, esoterischen oder traditionellen Erfahrungs-Heilkunde darstellen und keine Heilmittel und anerkannte Therapieformen im Sinne der heutigen Schulmedizin sind.

copyright - Urheberrecht
Rechtliche Hinweise
Die Urheberrechte sämtlicher Texte liegen, sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, bei Ulrich Arndt (im Folgenden der Autor genannt).
Inhalte dürfen nur zu Informationszwecken und nicht zum Verkauf oder zur Verbreitung zu gewerblichen oder politischen Zwecken verwendet werden. Kein Artikel, kein Auszug aus einem der Texte, keine Grafik oder Bild dürfen ohne schriftliche Zustimmung des Autors in irgendeiner Weise vervielfältigt, verbreitet oder öffentlich wiedergegeben werden. Ohne schriftliche Einwilligung des Autors dürfen die Datenbank oder Teile von ihr auch nicht in von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprachen übertragen oder übersetzt werden und dauerhaft gespeichert. Ausgenommen hiervon sind nur Vervielfältigungen, die technisch zum Zwecke des Einblicks in die Datenbank unumgänglich sind und nur vorübergehend vorgenommen werden.
Die Urheberrechte an Bildern und Grafiken liegen manchmal beim Autor, manchmal bei den Zeitschriften, in denen die Artikel erschienen sind, oder bei Dritten. Jegliche Nutzung bedarf der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers.
Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.

Markenrecht
Alle in Artikeln eventuell erwähnten Marken- und Warenzeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen Eigentümer. Verwendungen bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Marken- und Rechteinhabers.

Links
Einige Seiten dieser Website enthalten Links zu externen Websites. Diese Links ermöglichen Ihnen den Zugang zu weiteren Informationen bestimmter Themen. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle zum Zeitpunkt der Verlinkung übernimmt der Autor keine Verantwortung und Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Haftungsausschluss
Der Autor hat die Informationen der Artikel nach seinem Stand des Wissens zum Zeitpunkt der Entstehung des Artikels und mit journalistischen Sorgfalt erstellt. Sollten sich dennoch unvollständige, fehlerhafte oder illegale Informationen eingeschlichen haben, so bittet der Autor um Entschuldigung, übernimmt aber keinerlei Haftung. Mit den Artikeln dieser Website sind keine Angaben und keine Gewähr zur Eignung der darin enthaltenen Informationen für einen bestimmten Zweck verbunden. So übernimmt der Autor keine Gewährleistung und Haftung im Zusammenhang mit jeglicher Nutzung der Informationen auf dieser Homepage, und in keinem Fall kann er haftbar gemacht werden für besondere oder indirekte Schäden, Folgeschäden, entgangenem Gewinn oder sonstige Handlungen, die aus Nutzung der Informationen resultieren.
Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht mehr oder nicht mehr vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokuments in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.