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Energetisches Tupfen Energetisches Tupfen Erschienen in: esotera 1/1997 (Seite 57-61)

Energetisches Tupfen

Sensitive Diagnose, Körpertherapie und Rückführung zum Ursprung der Erkrankung - dies vereint Richard Breuer in seiner neuartigen „Biofeedback-Theorie“. Ihre Grundlagen wurden jetzt wissenschaftlich bestätigt

Von Ulrich Arndt

Richard BreuerDurch schnelle tupfende Bewegungen der Finger gleicht Richard Breuer energetische Störungen aus. Breuers sensitive Diagnosen per Hand können mit Hilfe eines neuartigen Meßgerätes überprüft werden

 

Der kleine Sensor liegt auf der Haut des linken Oberschenkels; sanft wird die Haut daneben mit der Fingerspitze angestupst, und die durch diese minimale Erschütterung ausgelösten Signale erscheinen auf einem Computerbildschirm des neuartigen Meßgeräts als spitze, ungleichförmige Kurven. „Ein typisches Schmerzmuster“, deutet Masseur Richard Breuer die Form dieses Signals und erklärt weiter: „Wenn die zweite Kurvenhälfte ein mehrfaches Nachschwingen zeigt, handelt es sich hingegen um ein hyperaktives Muster, wie man es unter anderem bei Allergien, Rheuma und Krebs findet.“
Was hier durch simples Antippen der Haut diagnostiziert werden kann, sei nicht mehr und nicht weniger als die neurophysiologischen - also die Funktionen des Nervensystems betreffenden - Grundmuster vieler unterschiedlicher Krankheiten. Nur vier derartige grundlegend verschiedene Schwingungszustände und damit Kurvenformen gebe es: neben dem erwähnten „hyperaktiven Muster“ und dem „Schmerz-Muster“ (bei allen Arten von Schmerzzuständen) noch ein „Druck-Muster“ (das u. a. bei Vergiftungen, Suchterkrankungen, Neurosen und Seelenschmerz auftritt) und ein „gesundes Muster“ (s. Kasten S. 59). Zusätzlich können aus diesen vier Kurventypen durch geringe Abweichungen oder Störungen sowie durch Vermischungen unzählige weitere Schwingungsmuster entstehen, die dann typisch für die jeweilige individuelle bioenergetische Störung sind. Welches spezielle Krankheitssymptom diesen Mischkurven, ihrer Höhe und typischen Veränderungen genau entspricht - ob zum Beispiel eine Variation der „Schmerzkurve“ Zahnschmerzen, Migräne oder Rückenschmerzen anzeigt -, muß noch genauer erforscht werden. Zur Zeit wird am Helmholtz-Institut und am Physiologischen Institut der Universitätsklinik in Aachen die Zuverlässigkeit dieser Diagnose überprüft.
Für Masseur Richard Breuer, auf dessen Anregung hin Diplom-Physiker Hans Krämer, Bornheim bei Bonn, das neuartige Meßgerät „Biofeedback-Therapie BREUER Seismo med.“ entwickelt hat (s. Kasten S. 61), haben diese Kurven aber schon jetzt eine ganz besondere Bedeutung. Zum ersten Mal können seine sensitiven Wahrnehmungen dieser vier neurophysiologischen Grundmuster, die er beim Therapieren als Druck, Vibration, Wärme und Kälte auf der Haut eines Patienten empfindet, auf einfache Weise meßtechnisch überprüft werden.

Erstaunliche Besserung bei schweren Erkrankungen

Vor fünf Jahren hatte Breuer auf die Anregung eines Mediziners hin damit begonnen, statt die Muskeln zu massieren, mit sanften Tupfbewegungen der Fingerspitzen den Meridianlinien nachzuspüren. So entwickelte er nach und nach eine erstaunliche Sensibilität und kann heute anhand des Erspürten gesundheitliche und energetische Grunddiagnosen erstellen. Durch die tupfende Massage kann er darüber hinaus die feinen Energien auch ausgleichen und so das krankmachende „Energiemuster“ verändern. „Biofeedback-Therapie Breuer“ * nannte der Masseur seine neue bioenergetische Behandlungsmethode (s. esotera 7/94: „Akupunktur des Westens“), in der sich das östliche Wissen um die Energie-Meridiane und neue westliche Erkenntnisse über die Funktion der Nerven und Theorien zum sogenannten morphoenergetischen Feld (siehe Kasten S. 58 und 60) des Menschen verbinden.

*Nähere Informationen bei: Blankenheimer Lehrzentrum für Bioenergetische Medizin und Physikalische Therapie, Giesental 1, 53945 Blankenheim, Tel./Fax 02449/8488

Morphoenergetisches Feld
Der Begriff morphoenergetisches Feld wurde mit der Gründung des neuen Instituts und Netzwerkes für morphoenergetische Grundlagenforschung auf Schloß Weißenstein (bekannt durch das dortige „Institut für wissenschaftliche Fotografie“ von Manfred P. Kage) geprägt. Er lehnt sich an Rupert Sheldrakes bekannte Theorie vom morphogenetischen Feld an. Sheldrakes These zufolge werden Lebewesen nicht nur durch physikalische und biochemische Gesetze geprägt, sondern auch durch ein unsichtbares organisierendes Prinzip - eine Art Feld, in dem Informationen gespeichert sind.
In Abgrenzung dazu umfaßt das morphoenergetische Feld jene Informationen, die auf ein einzelnes Lebewesen einen organisierenden Einfluß ausüben. Aus der radionischen Therapie ist dieses zu einer Person gehörende Informationsfeld auch als „Skalarfeld“ oder „Inneres Datenfeld“ bekannt.
In der „Biofeedback-Therapie Breuer“ soll es dem Behandler möglich sein, auf sensitivem Wege mit diesem individuellen Informationsfeld in Kontakt zu kommen. Er reguliert Störinformationen, indem er den Patienten - für diesen meist unbewußt - an den Ursprung dieser Störung zurückführt.
Die Theorien vom morphogenetischen und morphoenergetischen Feld nehmen zwei in esoterischen Lehren wichtige Ideen in wissenschaftliche Überlegungen auf - die der Akasha-Chronik als Schöpfungsdatenbank unseres Planeten und die Vorstellung, daß das Individuum, egal, ob Pflanze oder Mensch, auch durch um es herum bestehende Felder geformt, „an“-gebildet wird und sich nicht nur aus einem Samen „aus“-bildet.

Je nach Stärke solcher energetischen Störungen und dem Grad seelisch-geistiger Mitarbeit des Patienten gelingen in der Therapie erstaunliche Gesundheitsverbesserungen:
„Acht Monate lang, dreimal wöchentlich, habe ich nach meinem Schlaganfall Ergotherapie und andere Reha-Behandlungen bekommen, doch es ist keine Verbesserung meiner linksseitigen Lähmung eingetreten. Nach nur sieben Behandlungen mit Herrn Breuers Therapie kann ich jetzt den Arm wieder selbständig bewegen, brauche keine Hilfe beim Anziehen mehr, kann besser Treppensteigen und den Waschkorb wieder mit beiden Händen halten. Auch meine Blasenfunktion kann ich wieder kontrollieren", freut sich Helga Vermeeren, 53, aus Würseln bei Aachen.
Auch die Beschwerden von Maria Bolder, 55, aus Monschau konnte Breuer deutlich lindern. Aufgrund einer Beinamputation im Alter von drei Jahren und dadurch bedingter Bewegungsarmut litt die Rollstuhlfahrerin an starkem Wasserstau in den Gliedmaßen. Zudem hatte sie ständig Schlafstörungen, Verdauungsprobleme und Depressionen. „Nach drei Behandlungen konnte ich wieder durchschlafen, und ich fühlte mich ausgeglichen wie seit langem nicht mehr“, berichtet sie. Auch die Verdauungsprobleme sind heute verschwunden, und die Medikamente gegen den Wasserstau konnte sie drastisch reduzieren. In beiden Fällen hatte die Schulmedizin keine Verbesserung der Leiden mehr erreichen können.
Im Laufe der letzten vier Jahre gelangen Breuer zahlreiche weitere erstaunliche Verbesserungen bei schweren Erkrankungen. So verhalf er Spastikern zu einer deutlich besseren Körperbeherrschung und damit zu einer größeren Lebensqualität. Zum Beispiel benötigt Jörg Müller, 43, aus Bergisch-Gladbach nicht mehr jeden zweiten oder dritten Tag eine Spritze gegen die Verkrampfungen in Schulter und Nacken, die durch die Spastik hervorgerufen werden. Durch Breuers „Energiemassage“ ist er insgesamt entspannter und dadurch beweglicher und ruhiger. Auch seine Schwerhörigkeit verringert sich für Stunden nach einer Behandlung.

Sensitive Phänome nach neuem Wissen erklärbar

Die Spastikerin Birgit Figge, 38, Bergisch-Gladbach, fühlt sich durch die wöchentliche Behandlung ebenfalls „wesentlich ruhiger“. Ihre unkontrollierbaren Körperbewegungen sind deutlich weniger geworden, und sie sieht Breuers Therapie im Vergleich zu anderen Behandlungen „als großen Erfolg“ an. Und dies, obwohl sie bisher nicht nur regelmäßig Krankengymnastik, sondern - als „Spitzentechnologie“ der Schulmedizin - sogar einen Signalgeber ans Kleinhirn implantiert bekommen hatte, der durch elektrische Impulse die Spastik verringern sollte. „Außer ständigen Schmerzen hat dies aber nichts bewirkt“, beklagt Birgit Figge. Das Spektakuläre an diesen Fällen ist, daß beide von Geburt an spastisch sind und in der Schulmedizin als „austherapiert“ gelten, das heißt, ihr Zustand kann mit konventionellen Methode nicht mehr nachhaltig positiv beeinflußt werden. Sogar bei Krebserkrankungen gelang es Breuer, zumindest die Lebensqualität der Patienten wesentlich zu verbessern. Jüngster Fall: Architekt Peter F. (Name geändert), der an einem Gehirntumor mit Ödem im Hinterkopf leidet. Aufgrund der gefährlichen Lage des Krebsgeschwürs diagnostizierte die Universitätsklinik Aachen dieses als einen schnellwachsenden Tumor und gab ihm nur noch eine Lebenserwartung von zwei bis drei Monaten - dies war vor über einem halben Jahr. „Nach Breuers Tupfbehandlungen sind der ständige Druck in meinem Kopf, Schmerzen und Taubheitsgefühle für Stunden völlig verschwunden“, erzählt Peter F. und gesteht: „Ich verdanke der Therapie und den begleitenden Gesprächen, daß ich meine Krankheit in einem völlig neuen Licht sehen kann. Ich verstehe sie jetzt als Chance, zu einer neuen, gesünderen und bewußteren Lebenseinstellung zu gelangen.“ Mittlerweile hat er Ernährung und Lebenswandel völlig verändert, seine längst vergessenen künstlerischen Ambitionen wiederentdeckt, malt Aquarelle und entwirft Stoffmuster für die Handweberei seiner Frau.

Dr. Arno Heinen Therapeuten
Oben: Zwölf Masseure, Heilpraktiker und andere Therapeuten erlernen zur Zeit Breuers manuelle Biofeedback-Therapie. Li.: der ärztliche Leiter Dr. Arno Heinen

Eine Wunderbehandlung ist die neue energetische Therapie jedoch nicht, betont Breuer. Es gibt durchaus Patienten, denen er nicht helfen konnte. Außerdem sind die Erfolge keineswegs so „wunderbar“, sondern „mit dem neuesten biophysikalischen Wissen vollständig erklärbar“, versichert Dr. Arno Heinen, Internist in Simmerath. Er betreut als ärztlicher Leiter das „Blankenheimer Lehrzentrum für Bioenergetische Medizin und Physikalische Therapie“, das für Ausbildung und Erforschung der Therapie ins Leben gerufen wurde.
Mit seiner Hilfe und durch Untersuchungen bei renommierten Wissenschaftlern bemühte Breuer sich, seine auf sensitive Weise entwickelte Behandlungsmethode auf ein wissenschaftliches Fundament zu stellen. Drei grundlegende Fragen galt es dabei zu klären: Wie erfolgt die Wahrnehmung der Körpersignale durch den Behandler, woher stammen und was bedeuten sie?
Breuers sensitive Empfindungen von Druck, Vibration, Kälte und Wärme als den vier eingangs erwähnten möglichen Grundenergien sind schon aus dem Aufbau der menschlichen Tastsensoren erklärbar.*

*ln der Haut gibt es die dazu passenden Sinnesrezeptoren: Pacini-Körperchen für Vibrationen (250 -300 Hertz = Schwingungen pro Sekunde); Meißner-Zellen für Druck und langsamere Vibrationen (30-40 Hertz), Merkel-Scheiben ebenfalls für Druck; freie Nervenenden für Temperaturwahrnehmungen.

Die Wahrnehmungsfähigkeit über diese bekannten Hautsensoren scheint durch Übung noch verfeinert werden zu können. Beim normalen Massieren oder beim Streichen über die Haut werden diese Rezeptoren jedoch nicht alle gleichzeitig angesprochen, und somit können die Patienten-Signale auch nicht empfangen werden. Nur bei dem sanften, schnellen „Tupfen“, wie es von Breuer entwickelt wurde, scheint dies der Fall zu sein. Woher aber stammen die unterschiedlichen Signale, die der Behandler über die Sensoren tupfend „empfangen“ kann?

Energetische Landkarte der Haut erspüren

Wie man aus mittlerweile über einhundert Jahren Forschung zu den sogenannten Hautreflexzonen weiß, bilden sich Gesundheitsstörungen in jeweils ganz bestimmten Hautarealen als Druckempfindlichkeiten, Verhärtungen, Rötungen oder durch andere erspürbare Phänomene ab. Es werden gewissermaßen „Landkarten“ Körperzustände auf die Haut projiziert. In der Reflexzonenmassage und der Farblichttherapie werden diese Gebiete - etwa die Headschen Hautzonen, die Weiheschen Punkte, die hyperalgetischen Zonen nach Mackenzie oder die Calligaris-Zonen - therapeutisch behandelt. In anderen Körpertherapien spricht man von energetischen Blockaden und Krankheitsmustern, die im Gewebe (in der „Grundsubstanz“ nach Pischinger bzw. im „extra- und intrazellulären“ Wasser nach Trincher) gespeichert seien. Für Laien erkennbar sind solche Blockaden, wenn sie als Muskelverspannungen auftreten. Auch die Bioresonanztherapie geht von typischen energetischen „Abstrahlungen“ durch Krankheiten aus, die sie versucht zu überlagern bzw. „zu löschen“.

Elektronische Therapiekontrolle

In diesen bioenergetischen Resonanzzonen auf dem menschlichen Körper erspürt auch Breuer auf sensitivem Wege die verschiedenen Energiemuster. Dieser scheinbar magische Prozeß ist jedoch, wie Dr. Arno Heinen betont, „mit dem jüngsten quantenphysikalischen Modell der Nervenleitung vollständig wissenschaftlich erklärbar. Die energetischen Krankheitsmuster werden - vergleichbar dem Abspielen einer Tonbandaufnahme - durch das Tupfen abgefragt“ (s. Kasten S. 60). Bewahrheitet sich dieses Modell, das unter anderem von Forschern wie dem Biophotonenspezialisten Prof. FritzAlbert Popp und dem Bioresonanzfachmann Dr. Bodo Köhler favorisiert wird, könnten viele Heilansätze der Alternativmedizin erklärt und in Zukunft wissenschaftlich bewiesen werden.

Verbindung zu Psyche und Gefühlen erkennbar

Tatsächlich konnte bisher zumindest die Veränderung der Mikrovibration der Muskeln durch die Breuer-Energiemassage bestätigt werden. „Es zeigte sich ein für Entspannung typischer Zustand“, faßt Dr. Eugen Gallasch vom Physiologischen Institut der Universität Graz das Ergebnis der Messungen zusammen. Weitere Aussagen sind ihm aufgrund seiner Meßapparaturen allerdings nicht möglich. Nach den Erfahrungen von Richard Breuer gehen die sensitiv wahrnehmbaren „Hologramme“ und Wellenmuster jedoch noch weit über den biophysikalischen Bereich hinaus ins Geistige und Seelische des Menschen. Er glaubt, daß diese Signale jeweils auch mit bestimmten emotionalen Grundproblemen verbunden sind, wie man sie auch aus der chinesischen Meridianlehre kennt. „So steht zum Beispiel eine Störung im Bereich des Dünndarm-Meridians - vereinfacht ausgedrückt - in Zusammenhang mit dem seelischen Thema von Vergebung und Schuld, die Energie des Blasen-Meridians hängt mit der Ausgewogenheit sexueller Energien zusammen und die des Dickdarm-Meridians mit Hoffnung und beschwingter Lebensfreude“, erklärt Breuer. Diese Zuordnungen stimmen auch weitgehend mit den von John Diamond und Thorwald Dethlefsen beschriebenen Zusammenhängen zwischen Organen und Krankheiten und bestimmten Emotionen überein. Für Dr. Heinen, der mit seiner AEVM-Therapie („AEVM“ steht für „Aufarbeitung von Erlebnis- und Verhaltensmustern“) Rückführungs- und Stoffwechseltherapie verbunden hat, ist auch die „Biofeedback-Therapie Breuer“ letztlich eine Form der Rückführungsbehandlung bzw. „Ursprungs-Therapie“. Auch hier wird der Patient durch das Aktivieren der gespeicherten Muster letztlich zum „geistig-seelischen Ursprung“ und damit zum energetischen Auslöser seiner Erkrankung zurückgeführt. „An diesem Punkt ringt der Patient unbewußt, selten bewußt, um die Auflösung des krankmachenden Erfahrungsmusters und vollzieht damit einen geistig-seelischen Lernvorgang", erklärt Dr. Heinen. Vorteil der Breuer-Therapie sei dabei, daß er - anders als in den üblichen Rückführungen - die Behandlung auch einfach als Körpertherapie und dem Patienten unbewußte geistige Anregung durchführen könne.

Neues Modell der Nervenleitung
Nach der neuen Theorie der Nervenleitung wird nicht - wie man bisher angenommen hat - einfach nur ein Signal weitergeleitet, so, als ob man eine Glühlampe ein- und ausschaltet. Vielmehr findet an den Membranen jeder einzelnen Nervenzelle ein komplexer Prozeß statt, in dem elektromagnetische Wellen (bis in den Bereich sichtbaren Lichts hinein) und Schallwellen entstehen.
Durch Überlagerungen und Verstärkungseffekte durch die Umhüllungsschichten der Nervenzellen, die sogenannten Myelinscheiden, entstehen gleichgerichtete (kohärente) Wellen - eine sogenannte Maserwelle, vergleichbar einem Laser, der seine kohärente Welle jedoch nur im Bereich des Lichts aussendet. In der erneuten Überlagerung mit weiteren derartigen Wellen werden einige Schwingungen verstärkt oder überlagert und damit auch Informationen auf die „Laserwelle“ aufmoduliert. (Es bilden sich einzelne Bündel in den Wellen, sogenannte Wellenpakete, wie sie auch bei Funk- und Datenübertragungen benutzt werden.)
Wie Dr. Arno Heinen, Internist, Begründer der AEVM-Therapie und ärztlicher Leiter des Blankenheimer Lehrzentrums für Bioenergetische Medizin und Physikalische Therapie, erklärt, seien diese Überlagerungen nichts anderes als dreidimensionale Wellenmuster, die optischen Hologrammen vergleichbar sind. Bei Erkrankungen sollen sich nun in den jeweils betroffenen Reflexzonen stabile Schwingungsfarmen bilden, welche durch Breuers manuelle Biofeedbacktherapie „aufgerufen“ und von sensitiven Menschen wahrgenommen und gedeutet werden können.

Daß die Wahrnehmungen Breuers nicht nur auf „Einbildung“ beruhen, zeigen auch die ersten Erfahrungen von weiteren Anwendern seiner Therapie. Zur Zeit erlernen zwölf Masseure, Physiotherapeuten und Heilpraktiker sowie eine Kunsttherapeutin und ein Zahnarzt diese Behandlungsform. Zwei von ihnen erproben das „morphoenergetische Tupfen“ bereits seit mehreren Monaten in ihren Praxen. Masseur Ralf Tietze, Zülpich, spürte dabei zunächst an seinem Körper die gleichen Schmerzen wie sein jeweiliger Patient; erst langsam lernt er, auch die verschiedenen Energiemuster zu unterscheiden. „Man muß erst lernen, wieder feiner wahrzunehmen“, gesteht er.
Bernhard Scheida, Heilpraktiker in Wesseling, erspürt zumindest das Grundmuster der „Vibration“ schon sehr klar. „Die anderen Muster kann ich noch nicht so deutlich unterscheiden und einordnen“, sagt er, jedoch „wird die Breuer-Therapie von allen Therapien, die ich anwende, am besten von den Patienten akzeptiert; alle entspannen sich sehr schnell und wünschen eine erneute Behandlung“.
Erste Erfahrungen konnte auch die Kunsttherapeutin und Pädagogin Silviane Scholtyssek, Wesseling, sammeln. Sie machte aus der tupfenden Behandlung eines Kindes ein Spiel für die gesamte Gruppe. „Begeistert spielten die Fünf- und Sechsjährigen mit, betupften in einer Reihe stehend jeweils den Vordermann und meinten am Schluß, daß sie so ein schönes Spiel noch nie gespielt hatten.“

Eine dritte Dimension der Massage gewonnen

Sogar ein Laie ist mit Breuers „Tupfen“ bereits erfolgreich. Bio-Bäckermeister Karl-Günter Nipp, Euskirchen, entwikckelte auf Anregung des Therapeuten nicht nur ein spezielles „Energiebrot“ mit Zutaten, die energetisch zu den nach Breuers Methode erspürbaren Energiequalitäten passen, er schaute ihm auch bei der Behandlung seiner Frau gründlich zu. Sie litt an starken Migräneanfällen. Die damals häufigen Anfälle treten heute nur selten auf; wenn dies geschieht, kann der Bäckermeister heute ihre Schmerzen mit einer „Tupfmassage“ selbst soweit lindern, daß sie es bis zur Behandlung durch Breuer am nächsten Tag aushält.
Um den für die Behandlung nötigen Entspannungszustand der Patienten schnell zu erreichen, hilft gerade den neuen Behandlern eine speziell komponierte Musik. In ihr hat der Musikwissenschaftler Peter Schifller die schnellen tupfenden Bewegungen der Finger in „fließende Klänge“ umgesetzt (nähere Vorstellung in unserer Februar-Ausgabe im „Klangraum“).
Für Richard Breuer ist seine Therapie nicht nur eine ganzheitlich manuelle Weiterentwicklung der Massagetechniken zum Energetischen hin, sondern mit ihr könnten endlich auch die erstaunlichen Möglichkeiten, die die menschlichen Hände bieten, besser und gezielter genutzt werden.
Bereits Dr. Joachim von Puttkammer, der mit seinem Buch „Organbeeinflussung durch Massage“ 1947 die Grundlage für eine umfassende Reflexzonenmassage geschaffen hatte, stellte fest: „Allein die menschliche Hand ist in der Lage, die in der Körperdecke vorhandenen Anomalien zu fühlen, Grad und Umfang derselben zu erfassen und die Behandlung dem jeweiligen Stand der Dinge anpassend zu modifizieren. Welche andere Methode bietet auch nur entfernt soviel Differenzierungsmöglichkeiten?“ Mit Breuers Weiterentwicklung der Reflexbeziehungen wird zu deren flächigen Zonen gewissermaßen die dritte Dimension der Massage hinzugewonnen - die Qualitäten räumlicher dynamischer Felder und damit die Verbindung zu Geist und Seele des Menschen.

Diagnose durch „Mini-Erdbeben“ der Haut
Das von dem Diplom-Physiker Hans Krämer entwickelte neuartige Meßgerät „Seismo Med“ registriert minimale Lichtsignale, die von der Haut reflektiert werden und die sich bei sanfter Erschütterung der Haut verändern. „Auch beim Abhören der Haut sind diese Grundmuster als unterschiedliche Klangveränderungen hörbar, was jeder mit einem normalen Stethoskop überprüfen kann“, sagt Breuer. Diese „Töne“ könnten jedoch nicht so gut in klar diagnostizierbare Kurven auf dem Computerbildschirm umgewandelt werden. Das Besondere des neuen Verfahrens ist, daß die Messungen ohne Meßstrom durchgeführt werden können und daher die körpereigenen Energiefelder nicht beeinflußt werden. In den Messungen mit diesem Gerät konnten nur vier grundlegend verschiedene Reaktionskurven gefunden werden, was die sensitiven Wahrnehmungen Breuers bestätigt.

Bildquellen: ©Ulrich Arndt


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